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	<title>AStA der Universität Potsdam &#187; Presseschau</title>
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	<description>Website des AStA der Universität Potsdam</description>
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		<title>Mangelsdorf bleibt Uni-Sprecherin</title>
		<link>http://www.asta.uni-potsdam.de/2011/08/mangelsdorf-bleibt-uni-sprecherin/</link>
		<comments>http://www.asta.uni-potsdam.de/2011/08/mangelsdorf-bleibt-uni-sprecherin/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 28 Aug 2011 09:30:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai Gondlach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Presseschau]]></category>

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		<description><![CDATA[<strong>Universität Potsdam spricht ihrer Sprecherin mit Stasi-Kontakten das Vertrauen aus</strong>

Die Universität  Potsdam wird sich nicht von ihrer Stasi-belasteten Sprecherin trennen. Wie die Hochschul-Leitung  am Freitag mitteilte, spreche sie der Leiterin des Uni-Referates Presse- und Öffentlichkeitsarbeit  Birgit Mangelsdorf ihr Vertrauen aus. An der Hochschule hatte eine eigens einberufene Kommission die gegen die 51-jährige Sprecherin  erhobenen Vorwürfe geprüft. Sie soll von 1984 bis 1987 in einer Wohnung gelebt haben, die von der Staatssicherheit der DDR als konspirativer Treffpunkt genutzt wurde. 
Die Untersuchunsgkommission  stand unter der Leitung von Vizepräsidentin Ria De Bleser. Die Beauftragte des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur, Ulrike Poppe, habe beratend an der Sitzung der Kommission teilgenommen.  „Das Präsidium der Universität möchte an der vertrauensvollen und guten Zusammenarbeit mit Frau Mangelsdorf festhalten“, erklärt  Ria De Bleser.

Anfang August waren die Vorwürfe bekanntgeworden. Mangelsdorf hatte von 1984 bis 1987 in einer Wohnung gelebt, die von der DDR-Stasi als konspirativer Treffpunkt genutzt wurde. Ihr Mann Frank Mangelsdorf, heute Chefredakteur der „Märkischen Oderzeitung“ (MOZ), hatte bestätigt, dass er nach der Heirat von 1985 bis 1987 ebenfalls in der Wohnung gelebt hat. Er verwies darauf, dass die Stasi eine Notlage ausgenutzt habe]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mangelsdorf bleibt Uni-Sprecherin</p>
<p>Universität Potsdam spricht ihrer Sprecherin mit Stasi-Kontakten das Vertrauen aus</strong></p>
<p>Die Universität  Potsdam wird sich nicht von ihrer Stasi-belasteten Sprecherin trennen. Wie die Hochschul-Leitung  am Freitag mitteilte, spreche sie der Leiterin des Uni-Referates Presse- und Öffentlichkeitsarbeit  Birgit Mangelsdorf ihr Vertrauen aus. An der Hochschule hatte eine eigens einberufene Kommission die gegen die 51-jährige Sprecherin  erhobenen Vorwürfe geprüft. Sie soll von 1984 bis 1987 in einer Wohnung gelebt haben, die von der Staatssicherheit der DDR als konspirativer Treffpunkt genutzt wurde.<br />
Die Untersuchunsgkommission  stand unter der Leitung von Vizepräsidentin Ria De Bleser. Die Beauftragte des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur, Ulrike Poppe, habe beratend an der Sitzung der Kommission teilgenommen.  „Das Präsidium der Universität möchte an der vertrauensvollen und guten Zusammenarbeit mit Frau Mangelsdorf festhalten“, erklärt  Ria De Bleser.</p>
<p>Anfang August waren die Vorwürfe bekanntgeworden. Mangelsdorf hatte von 1984 bis 1987 in einer Wohnung gelebt, die von der DDR-Stasi als konspirativer Treffpunkt genutzt wurde. Ihr Mann Frank Mangelsdorf, heute Chefredakteur der „Märkischen Oderzeitung“ (MOZ), hatte bestätigt, dass er nach der Heirat von 1985 bis 1987 ebenfalls in der Wohnung gelebt hat. Er verwies darauf, dass die Stasi eine Notlage ausgenutzt habe</p>
<p>Birgit  Mangelsdorf arbeitet seit 2009 an der Universität Potsdam. Sie hatte die Hochschule nicht von ihren Stasi-Kontakten informiert. Da die Universität aus rechtlichen gründen ihre Stasi-Akten nicht eisehen darf, habe Mangelsdorf selbst der Hochschule die  Akten der Hochschulkommission zur Verfügung gestellt.  Nach Prüfung des Sachverhalts und Anhörung von Frau Mangelsdorf habe ihr die Kommission das Vertrauen ausgesprochen. „Hier handelt es sich um eine Kooperation, die unter Ausnutzung einer Drucksituation zustande kam und bald beendet wurde“, wertete Ulrike Poppe.<br />
Der FU-Professor Klaus Schroeder, der der Brandenburger Enquete-Kommission zur Aufarbeitung der SED-Diktatur angehört, kam hingegen in den PNN zu einer ganz anderen Einschätzung. „Wenn Frau Mangelsdorf mit ihrer Vergangenheit bei der Einstellung an der Universität Potsdam nicht offen umgegangen ist, halte ich sie als Sprecherin für untragbar“, sagte der Leiter des Forschungsverbundes SED-Staat der Freien Universität Berlin (FU).<br />
In einer so herausgehobenen Position wie der Sprecherin einer Universität brauche sie Glaubwürdigkeit. „Sie hat damals den Kontakten zugestimmt, Verschwiegenheit erklärt, durch die teilweise Übernahme der Mietkosten eine Geldleistung bezogen und aktiv den MfS unterstützt, damit sind die Kriterien einer aktiven Zusammenarbeit mit dem MfS gegeben“, so Schroeders Einschätzung. Dass keine Berichte geschrieben wurden, sei unerheblich: „Wer eine Wohnung für konspirative Zwecke zur Verfügung gestellt hat, brauchte keine Berichte mehr zu schreiben, das ist eine andere Ebene der Zusammenarbeit.“ Die Entschuldigung mit dem kranken Kind hält der Historiker Schroeder für unzureichend. „Viele mussten damals in der DDR in unzureichenden Wohnverhältnissen leben, das rechtfertigt keine Zusammenarbeit mit dem MfS“.</p>
<p>Weiterlesen auf <a href="http://www.pnn.de/campus/571008/" target="_blank">www.pnn.de</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>VERKEHR: Eine unfreiwillige Generalprobe</title>
		<link>http://www.asta.uni-potsdam.de/2011/08/verkehr-eine-unfreiwillige-generalprobe/</link>
		<comments>http://www.asta.uni-potsdam.de/2011/08/verkehr-eine-unfreiwillige-generalprobe/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 24 Aug 2011 09:53:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai Gondlach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Presseschau]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.asta.uni-potsdam.de/?p=7510</guid>
		<description><![CDATA[POTSDAM - Zehntausenden von Berufspendlern steht eine harte Woche bevor. Sie müssen vom 26. August bis zum 5. September auf den Regionalverkehr der Deutschen Bahn zwischen Potsdam und Berlin verzichten. Reisende sollten es als eine Art Übung sehen, denn schon ab dem 11. Dezember wird die Direktverbindung zwischen der brandenburgischen Landes- und der Bundeshauptstadt für ein ganzes Jahr gesperrt (MAZ berichtete).]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>VERKEHR: Eine unfreiwillige Generalprobe<br />
Pendler zwischen Potsdam und Berlin müssen sich ab Freitag auf Behinderungen einstellen</strong></p>
<p>POTSDAM &#8211; Zehntausenden von Berufspendlern steht eine harte Woche bevor. Sie müssen vom 26. August bis zum 5. September auf den Regionalverkehr der Deutschen Bahn zwischen Potsdam und Berlin verzichten. Reisende sollten es als eine Art Übung sehen, denn schon ab dem 11. Dezember wird die Direktverbindung zwischen der brandenburgischen Landes- und der Bundeshauptstadt für ein ganzes Jahr gesperrt (MAZ berichtete).</p>
<p>„Das ist nötig, um die Kabelumverlegungsarbeiten für die Bauarbeiten im Dezember vorzubereiten“, sagte Bahnsprecher Gisbert Gahler. Unter anderem werden Schwellen erneuert und ein Bahndamm durchbohrt. Die Umbauten müssten jetzt passieren, weil es in den nächsten Monaten weitere kleinere Umbauten an der Strecke geben werde, so Gahler. „Wir hoffen, dass das keinerlei Auswirkungen auf den Verkehr haben wird.“ Wegen einer fehlenden Genehmigung durch das Eisenbahnbundesamt konnte die Bahn die einwöchige Sperrung auch nicht in die Schulferien vorverlegen.</p>
<p>Für den Berliner Fahrgastverband Igeb ist der einwöchige Ausfall ein Zeichen dafür, dass die Bahn keinen Überblick über die Instandsetzungen habe. „Die Kurzfristigkeit zeugt nicht gerade von einer durchorganisierten Planung“, klagt Jens Wiesecke. Noch deutlicher drückt sich der Bahnkundenverband aus. „Für uns entsteht der Eindruck, dass die Deutsche Bahn sich langsam von den Fahrgästen aus Potsdam verabschiedet“, erklärte Sprecher Frank Böhnke.</p>
<p>Während der Bauzeit leitet die Bahn die nachfragestärksten Regionalexpresslinie RE 1 (Magdeburg – Eisenhüttenstadt) über den westlichen Außenring ins Berliner Zentrum um. Wer direkt von Wannsee nach Potsdam fahren will, muss die S-Bahn nehmen.</p>
<p>Weiterlesen auf <a href="http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/12157531/485072/Pendler-zwischen-Potsdam-und-Berlin-muessen-sich-ab.html" target="_blank">www.maerkischeallgemeine.de</a></p>
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		</item>
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		<title>EigenRegie Filmfest 2011 im Thalia Filmtheater Potsdam-Babelsberg</title>
		<link>http://www.asta.uni-potsdam.de/2011/08/eigenregie-filmfest-2011-im-thalia-filmtheater-potsdam-babelsberg/</link>
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		<pubDate>Sat, 20 Aug 2011 07:50:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai Gondlach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Presseschau]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.asta.uni-potsdam.de/?p=7487</guid>
		<description><![CDATA[Film.Diskussion.Lesung.Netzwerk.Kurzfilmwettbewerb.

Die Herausforderung: Das Kino wird zum Labor.
Vom 7.-9. September widmet sich das EigenRegie Filmfest der Lebenswelt der Generation Praktikum. In den Sälen des Thalia Filmtheaters wird zu Filmen, Kurzfilmwettbewerb, Diskussionen, Lesungen und Netzwerkstellen geladen und das Leben dieser Generation in Arbeit.Freizeit.Zwischenmenschliches. zerlegt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>EigenRegie Filmfest 2011 im Thalia Filmtheater Potsdam-Babelsberg</strong></p>
<p>Film.Diskussion.Lesung.Netzwerk.Kurzfilmwettbewerb.</p>
<p>Die Herausforderung: Das Kino wird zum Labor.<br />
Vom 7.-9. September widmet sich das EigenRegie Filmfest der Lebenswelt der Generation Praktikum. In den Sälen des Thalia Filmtheaters wird zu Filmen, Kurzfilmwettbewerb, Diskussionen, Lesungen und Netzwerkstellen geladen und das Leben dieser Generation in Arbeit.Freizeit.Zwischenmenschliches. zerlegt.</p>
<p>Der Hintergrund: Arbeit.Freizeit.Zwischenmenschliches.<br />
Wir leben in einer Gesellschaft, die vorgibt, zahllose Wahlmöglichkeiten für das eigene Leben zu bieten. Doch selten war der mögliche Verlust sozialer Sicherheiten so groß. Bildungsabschlüsse garantieren keinen Arbeitsplatz mehr, die Rente könnte zum Mythos und Freundschaften mittlerweile mit einem Klick beendet werden. Kaum war eine Generation so frei und doch orientierungslos zugleich.</p>
<p>Die Frage: Tausend Fäden &#8211; nur kein roter dabei?<br />
Wie kann es gelingen, das eigene Leben selbstbestimmter zu gestalten? Muss jedes Praktikum angenommen werden, wohin ist das Faulenzen verschwunden und wie viel Aussagekraft hat die Freundschaftsliste im Web 2.0 über soziale Kompetenz? Wie kann ich mein Leben entschleunigen, Familie und Partnerschaft neu organisieren, mehr leben statt arbeiten?</p>
<p>Das Programm: Wow!<br />
Ernste bis satirische Spielfilme und Dokumentationen werfen ganz unterschiedliche Blicke auf Gesellschaft und Formen der Selbstbestimmung. Mit dabei: &#8220;Eine flexible Frau&#8221;, &#8220;Nichts ist besser als gar nichts&#8221; oder &#8220;Résiste &#8211; Aufstand der Praktikanten&#8221; u.v.m.</p>
<p>Auf dem Podium wird die &#8220;Prekäre Arbeit(s)Kultur und emanzipatorische Alternativen&#8221;, mit Katja Kullmann (Autorin u.a. &#8220;Echtleben&#8221;), Katrin Rothe (Regie &#8220;Polen für Anfänger&#8221;), Dr. Marcus Hawel (Kritische Arbeitsforschung), Linus Neumann (netzpolitik.org) und Cordula Drautz (Stiftung Neue Verantwortung) diskutiert.</p>
<p>In einer Lesung stellt Katja Kullman ihr aktuell erschienenes und viel besprochenes Buch &#8220;Echtleben&#8221; vor. In Netzwerkstellen sprechen Initiativen und Vereine über ihre individuellen Ideen und Handlungsansätze von selbstbestimmter Arbeit.Freizeit.Zwischenmenschlichkeit. Mit dabei: Fair Work e.V., Kunst-Stoffe Berlin e.V., Initiative &#8220;Wer lebt wie, warum und wie?&#8221; uvm.</p>
<p>Auch der erste EigenRegie-Kurzfilmwettbewerb dreht sich um das Leben in eigener Regie. Ob privates Glück oder ganze Gesellschaftsmodelle – die Suche nach den Visionen eines selbstbestimmteren Lebens ist eröffnet.</p>
<p>Mehr zum Programm unter:<br />
www.eigenregie-filmfest.de<br />
Zeiten: Mittwoch, 7.9., 16 bis 23 Uhr<br />
Donnerstag, 8.9, 11 bis 23 Uhr<br />
Freitag, 9.9., 14 bis 23 Uhr<br />
Preise: 1-Tagesticket 5 Euro</p>
<p>3-Tagesticket 12 Euro<br />
Ermäßigt Frei/Spende</p>
<p>Ort: Thalia Filmtheater Potsdam<br />
Rudolf Breidscheid Str. 50<br />
14482 Potsdam &#8211; Babelsberg</p>
<p>Gefördert von: Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung, AStA FH Potsdam, AStA Uni Potsdam, StuRa HFF &#8220;Konrad Wolf&#8221;</p>
<p>Gefunden auf: <a href="http://www.kino-potsdam.de/eigenregie-filmfest-2011-im-thalia-filmtheater-potsdam-babelsberg-683n.html">www.kino-potsdam.de</a></p>
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		<item>
		<title>Keine Rechtfertigung</title>
		<link>http://www.asta.uni-potsdam.de/2011/08/keine-rechtfertigung/</link>
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		<pubDate>Fri, 12 Aug 2011 09:34:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai Gondlach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Presseschau]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.asta.uni-potsdam.de/?p=7463</guid>
		<description><![CDATA[<em>Stasi-Kontakte von Uni-Sprecherin werden weiter geprüft. Enquete-Mitglied hält sie für untragbar</em>

Die Universität Potsdam wird ihre wegen Stasi-Kontakten belastete Sprecherin Birgit Mangelsdorf für die Zeit der Überprüfung der Vorwürfe nicht beurlauben. Wie Uni-Sprecher Andreas Peter sagte, sei Mangelsdorf zurzeit im regulären Urlaub, weitere Maßnahmen seien bis zum Ergebnis der Untersuchung nicht geplant. An der Hochschule prüft derzeit eine eigens einberufene Kommission die gegen die 51-jährige Leiterin des Uni-Referates Presse- und Öffentlichkeitsarbeit erhobenen Vorwürfe. Sie soll von 1984 bis 1987 in einer Wohnung gelebt haben, die von der Staatssicherheit der DDR als konspirativer Treffpunkt genutzt wurde. Kriterien für die Überprüfung sind laut Uni, ob Mangelsdorf jemandem geschadet hat und ob es eine Verpflichtungserklärung gibt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Keine Rechtfertigung </strong></p>
<p><em>Stasi-Kontakte von Uni-Sprecherin werden weiter geprüft. Enquete-Mitglied hält sie für untragbar</em></p>
<p>Die Universität Potsdam wird ihre wegen Stasi-Kontakten belastete Sprecherin Birgit Mangelsdorf für die Zeit der Überprüfung der Vorwürfe nicht beurlauben. Wie Uni-Sprecher Andreas Peter sagte, sei Mangelsdorf zurzeit im regulären Urlaub, weitere Maßnahmen seien bis zum Ergebnis der Untersuchung nicht geplant. An der Hochschule prüft derzeit eine eigens einberufene Kommission die gegen die 51-jährige Leiterin des Uni-Referates Presse- und Öffentlichkeitsarbeit erhobenen Vorwürfe. Sie soll von 1984 bis 1987 in einer Wohnung gelebt haben, die von der Staatssicherheit der DDR als konspirativer Treffpunkt genutzt wurde. Kriterien für die Überprüfung sind laut Uni, ob Mangelsdorf jemandem geschadet hat und ob es eine Verpflichtungserklärung gibt.</p>
<p>Die Hochschule hatte sofort nach Bekanntwerden der Vorwürfe Akteneinsicht bei der Stasi-Unterlagen-Behörde beantragt. Allerdings hat sich nun herausgestellt, dass die Hochschule aufgrund der Rechtslage zur Akteneinsicht gar nicht berechtigt ist. Das zugrunde liegende Stasi-Unterlagen-Gesetz war 2006 entsprechend geändert worden. Nun suche man nach Möglichkeiten, die Überprüfung dennoch zu ermöglichen. Die Untersuchung soll so schnell wie möglich, aber auch so gründlich wie nötig erfolgen, erklärte der Uni-Sprecher Peter. Der Hochschule würden bislang als Stellungnahme von Mangelsdorf nur ihre Äußerungen aus den Medien vorliegen. Mangelsdorf hatte gegenüber dem RBB gesagt, dass sie in ihrer Zeit als MDR-Journalistin von der Stasi-Unterlagenbehörde zwei mal überprüft worden sei. Darin sei festgestellt worden, dass die Stasi seinerzeit eine Notlage ausgenutzt habe.</p>
<p>Die Universität Potsdam beruft sich darauf, dass die Sprecherin zu ihrer Einstellung im August 2009 nicht habe überprüft werden müssen, da es die Regelanfrage bei der Stasi-Unterlagenbehörde seit 2006 nur noch für die Leitungsfunktionen Präsident und Vizepräsident gibt. Dass Mangelsdorf eine dem Präsidium zugeordnet leitende Funktion einnimmt, sei für eine Überprüfung nicht relevant gewesen. „Frau Mangelsdorf war nicht verpflichtet, mögliche Stasi-Kontakte von sich aus anzugeben.“</p>
<p>Für FU-Professor Klaus Schroeder, der der Brandenburger Enquete-Kommission zur Aufarbeitung der SED-Diktatur angehört, liegt der Fall anders. „Wenn Frau Mangelsdorf mit ihrer Vergangenheit bei der Einstellung an der Universität Potsdam nicht offen umgegangen ist, halte ich sie als Sprecherin für untragbar“, sagte der Leiter des Forschungsverbundes SED-Staat der Freien Universität Berlin (FU) den PNN. In einer so herausgehobenen Position wie der Sprecherin einer Universität brauche sie Glaubwürdigkeit. „Sie hat damals den Kontakten zugestimmt, Verschwiegenheit erklärt, durch die teilweise Übernahme der Mietkosten eine Geldleistung bezogen und aktiv den MfS unterstützt, damit sind die Kriterien einer aktiven Zusammenarbeit mit dem MfS gegeben“, so Schroeders Einschätzung. Dass keine Berichte geschrieben wurden, sei unerheblich: „Wer eine Wohnung für konspirative Zwecke zur Verfügung gestellt hat, brauchte keine Berichte mehr zu schreiben, das ist eine andere Ebene der Zusammenarbeit.“ Die Entschuldigung mit dem kranken Kind hält der Historiker Schroeder für unzureichend. „Viele mussten damals in der DDR in unzureichenden Wohnverhältnissen leben, das rechtfertigt keine Zusammenarbeit mit dem MfS“.</p>
<p>Weiterlesen auf <a href="http://www.pnn.de/campus/565707/" target="_blank">www.pnn.de</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Uni Potsdam prüft Stasi-Kontakte von Sprecherin</title>
		<link>http://www.asta.uni-potsdam.de/2011/08/uni-potsdam-pruft-stasi-kontakte-von-sprecherin/</link>
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		<pubDate>Thu, 11 Aug 2011 10:41:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai Gondlach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Presseschau]]></category>

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		<description><![CDATA[<em>Seit August 2009 ist Birgit Mangelsdorf Sprecherin der Universität Potsdam. Jetzt prüft eine interne Kommission der Hochschule ihr Verhältnis zur Staatssicherheit der DDR.</em>

Die Universität Potsdam lässt eine interne Kommission Stasi-Kontakte ihrer Sprecherin Birgit Mangelsdorf prüfen. „Dies soll so schnell wie möglich, aber auch so gründlich wie nötig erfolgen“, sagte ein Sprecher am Montag. Die Hochschule habe Akteneinsicht bei der Stasi-Unterlagenbehörde in Berlin beantragt.

Zuvor hatte die „Bild“-Zeitung gemeldet, dass die Sprecherin von 1984 bis 1987 in einer Wohnung gelebt habe, die von der DDR-Staatssicherheit als konspirativer Treffpunkt genutzt wurde. Ihr Mann Frank Mangelsdorf, Chefredakteur der „Märkischen Oderzeitung“ (MOZ), hatte bestätigt, dass er nach der Heirat von 1985 bis 1987 ebenfalls in der Wohnung gelebt hat. Er verwies darauf, dass die Stasi eine Notlage ausgenutzt habe. Birgit Mangelsdorf ist seit August 2009 an der Uni und befindet sich derzeit nach Auskunft der Hochschule regulär im Urlaub. Bisher hat die dpa die Sprecherin nicht persönlich erreicht. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Uni Potsdam prüft Stasi-Kontakte von Sprecherin </strong></p>
<p><em>Seit August 2009 ist Birgit Mangelsdorf Sprecherin der Universität Potsdam. Jetzt prüft eine interne Kommission der Hochschule ihr Verhältnis zur Staatssicherheit der DDR.</em></p>
<p>Die Universität Potsdam lässt eine interne Kommission Stasi-Kontakte ihrer Sprecherin Birgit Mangelsdorf prüfen. „Dies soll so schnell wie möglich, aber auch so gründlich wie nötig erfolgen“, sagte ein Sprecher am Montag. Die Hochschule habe Akteneinsicht bei der Stasi-Unterlagenbehörde in Berlin beantragt.</p>
<p>Zuvor hatte die „Bild“-Zeitung gemeldet, dass die Sprecherin von 1984 bis 1987 in einer Wohnung gelebt habe, die von der DDR-Staatssicherheit als konspirativer Treffpunkt genutzt wurde. Ihr Mann Frank Mangelsdorf, Chefredakteur der „Märkischen Oderzeitung“ (MOZ), hatte bestätigt, dass er nach der Heirat von 1985 bis 1987 ebenfalls in der Wohnung gelebt hat. Er verwies darauf, dass die Stasi eine Notlage ausgenutzt habe. Birgit Mangelsdorf ist seit August 2009 an der Uni und befindet sich derzeit nach Auskunft der Hochschule regulär im Urlaub. Bisher hat die dpa die Sprecherin nicht persönlich erreicht. </p>
<p>Die Bewertung ihres Falles soll laut Hochschule nach den Kriterien erfolgen, die auch in früheren Stasi-Fällen Grundlage waren. So sei es von Bedeutung, ob die Sprecherin jemandem geschadet habe und ob es eine Verpflichtungserklärung gebe. „Trotzdem wird der Einzelfall zu berücksichtigen sein“, sagte der Sprecher.</p>
<p>Als Mangelsdorf – frühere Rundfunkredakteurin – an die Uni kam, gab es keine Regelanfragen mehr bei der Stasi-Unterlagenbehörde. Seit Januar 2007 sind diese im öffentlichen Dienst dem Arbeitgeber nur noch für Leitungsfunktionen möglich. Nach Angaben des Sprechers wurde Mangelsdorf nach bisherigem Kenntnisstand auch nicht nach Stasi-Kontakten befragt. Sie sei deshalb nicht verpflichtet gewesen, diesen Punkt ihrer Biografie von sich aus zu erwähnen. </p>
<p>Weiterlesen auf <a href="http://www.morgenpost.de/brandenburg-aktuell/article1726247/Uni-Potsdam-prueft-Stasi-Kontakte-von-Sprecherin.html" target="_blank">www.morgenpost.de</a></p>
]]></content:encoded>
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